13 Aug

5 Musik-Highlights aus dem Juli

Der Monat ist um und wir präsentieren dir unsere fünf Musik-Highlights aus dem Juli. Diesmal geht der Blick nicht groß in die Ferne, sondern bleibt hier bei uns in Deutschland. Drei der fünf Empfehlungen sind von deutschsprachigen Künstlern.

Man könnte meinen, es gibt bei uns einen im Team, der sich diesen Monat das ein oder andere Interview von Jean-Marc Heukemes für Vinyl Digital reingezogen hat.

"EXPEDITion 100 Vol.1: Figub Hadzi-Jusuf" by Figub Brazlevič

Eins der erwähnten Interviews war mit dem guten Figub Brazlevis - einem absoluten Musikliebhaber. Ein rein auf Profit orientierter Musiker hätte wahrscheinlich einige Entscheidungen anders getroffen. Bei Figub merkt man als Zuhörer, dass da jemand einfach unfassbar Bock auf Musik hat. Und ganz wichtig, immer wieder Neues ausprobiert und sich weiter entwickeln möchte. Und daher lohnt es sich auch immer, in die neuen Releases von ihm reinzuhören.

 

"Land und Leute" by Retrogott & Hulk Hodn

Lange Zeit war ich wirklich kein Fan von Retrogott und Hulk Hodn. Die Releases waren aber immer so präsent - und im Nachhinein dope - dass man auch als "Nicht-Fan" nicht drum herum kam, mal reinzuhören. Mittlerweile sieht das Ganze etwas anders aus und "Land und Leute" macht richtig Laune zu hören. Ist aber nichts zum "nebenbei" hören. 

  

"Original Rudeboy Vol. 1" by Kwam.E

Ein jünger Künstler, mit interessanter Geschichte, der Deutschrap zunächst erst selbst sehr skeptisch gegenüber stand. Bis er Eloquent entdeckte und damit seine Liebe und sein Talent für Rap auf deutsch. 

 

"What We Leave Behind" by Gabriel Teodros

Wo sortiert man Gabriel Teodros ein? Nach 20 Jahre im Geschäft passt der US-Amerikaner zumindest nicht in eine einzige Schublade, sondern verbindet viel mehr Rap-Elemente mit Einflüssen aus seiner äthiopischen Herkunft. "What We Leave Behind" ist eine Sammlung nicht veröffentlichter Tracks aus seiner 20 jährigen Karriere, die dank Corona jetzt das Licht der Welt erblicken.  

 

"B.B. & The Underground Kingz: The Trill Is Gone" by Amerigo Gazaway

Wie Amerigo Gazaway einsortiert werden kann, ist allerdings mehr als klar: Meister der Mash-Ups. "The Trill Is Gone" läuft bei uns immer wieder und wieder. Und jedes Mal flasht es, wie perfekt die Underground Kingz und B.B. King harmonieren. Selbst das Cover sieht so aus, als wären die drei regelmäßig zusammen durch die Südstaaten gecruised.